Über KI
Ein paar Gedanken zu Künstlicher Intelligenz
"KI ist ein Werkzeug" – das hört man aktuell oft von KI-Befürworter:innen. "KI ist eine Umweltsau" – das hört man von KI-Kritiker:innen. Auf dieser Seite möchte ich nicht meine persönliche Abwägung der globalen Vor- und Nachteile offenlegen. Eine Sache ist jedoch klar: KI hält gerade Einzug in Beruf und Privatleben. Wie gehen wir also mit dieser Situation um?
Meine Meinung dazu: KI ist ein Werkzeug und muss es auch bleiben. Sie ersetzt keine Qualitätsarbeit von Menschen. Ein Text, den eine erfahrene Autorin oder ein erfahrener Autor mit KI-Unterstützung schreibt, wird eine höhere Qualität haben als einer, der ohne menschliche Expertise entsteht. Für uns Menschen bedeutet das: Lasst uns unsere Denkfähigkeit nicht verlernen! Denn KI kann nicht denken, sie kann sich aber sehr flüssig ausdrücken. Dadurch kann schnell ein gefährliches Vertrauen in KI-Ergebnisse entstehen. Umso wichtiger ist es, Nutzer:innen über die Hintergründe und Risiken von KI zu schulen und ihnen Techniken an die Hand zu geben – damit KI ein Werkzeug bleibt, das sicher und professionell eingesetzt wird. Bisher sprach ich über KI zur Erstellung von Texten und Medien. Im Bildungsbereich eröffnen KI-basierte Lösungen ebenfalls ganz neue Möglichkeiten: Intelligente Tutorensysteme bieten individualisierte Lernwege, Lern-Buddys vertiefen Inhalte im Dialog, und Chatbots helfen beim schnellen Nachschlagen oder beim Erstellen von Probeabfragen. Auch hier gilt: Der Mehrwert entsteht nicht durch KI allein, sondern durch ihren durchdachten, didaktisch fundierten Einsatz.